Zum ersten Mal - ein Studioshooting mit der PEN

Nachdem ich in den letzten 5 Jahren einige zehntausend Fotos mit der E-300,E-510, E-3 und E-620 fotografiert habe, in der Regel mit dem 35-100 und dem 14-54, habe ich mich gestern daran gewagt, ein komplettes Studioshooting mit der E-PL1 und dem Kitobjektiv 14-42 zu absolvieren.

Erstes Problem, VF-2 und Funkauslöser für die Blitzanlage können nicht zusammen, da der EVF den Blitzschuh belegt. Die Studioanlage mit dem eingebauten Blitz auszulösen brachte nicht die gewünschten Ergebnisse, daher VF-2 runter und mit Display fotografiert.

Raisa, mein Model des Tages, schaute zwar etwas merkwürdig ob der kleinen Knipse und fotografieren mit Display, war aber doch zu überzeugen. Da ich die Aufnahmen der E-Modelle meist eh auf 3:2 Seitenformat beschnitten habe, hab ich das an der PEN einfach mal voreingestellt. Das macht das Composing am Display einfacher und spart viel Arbeit, die sonst in Lightroom angefallen ist.

Hier ein paar Bilder vom gestrigen Shooting:

    




   


Fazit des Tages, Gewöhnungssache - aber es geht. Eine schnellere Auswahl des Fokusfeldes wäre prima, vielleicht sogar per Touchscreen a la G2.
Die Brennweite bis 42mm ist auf Dauer zu wenig, ein 35-100 wäre fein, muss ja kein F2.0 sein.
Und, die Bildqualität des 14-54 unter der Lupe ist gerade bei feinen Strukturen besser, was mich anbetracht des Preises und der Zielgruppe aber nicht verwundert. Bei Webauflösung sieht man davon nicht mehr viel.

Kommentare

  1. Vergiss die G2 im Studio. Ich hab's probiert. Da ist mir die E-P2 wesentlich lieber. Das mit dem Touchscreen-Fokus ist interessant, wenn die Kamera am Stativ festgeschnallt ist und sich das Motiv nicht bewegt. Ansonsten ist das eine ergonomische katastrophe.

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  2. Auch mit der E-P2 lassen sich astreine Studiofotos machen, deren Qualität kaum von einer "richtig großen" DSLR zu unterscheiden ist.

    Das Blitzlich sorgt für eine sehr gute Schärfe.

    http://www.jell.ws/foto/main.php/v/s1/bride/P3140861.jpg.html

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