Ich habe es schon in einem Blog gesagt: Ich hatte auch das 14-35 dabei und auch Gelegenheit, es zu nutzen. Der AF bei den kurzen Brennweiten ist praxistauglich schnell - die E-5 kann es schneller, aber manchmal findet die E-5 auch gar nichts und dann ist die E-M5 wieder schneller.
Hier haben wir mal 31mm, f2,0 1/160, ISO 400. 007 mit Martini..... Blende 2,0 macht schon Spaß... Und wie gesagt: der AF ist schnell genug, dass sowas flott geht. Und wenn der AF-Punkt sauber sitzt, stimmt auch der Fokus 100%.
Ich habe auch was am kurzen Ende: 17mm
1/320s, f/2,0, ISO 200- 007 mit Mr. Q. und Miss Moneypenny... (Nach dem Foto kriege ich nie mehr eine Kamera von Olympus...ich seh's kommen....)
Aber jetzt wieder zu Tech-Talk: Das folgende Foto ist ein 50%-Ausschnitt - Da hatte ich die Kamera vor dem Bauch und habe einfach draufgehalten. Nicht vorfokussiert, einfach versucht, den Motorradfahrer mit S-AF von vorne zu erwischen. Es hat auf jeden Fall geklappt, bevor ich aus dem Weg springen musste. 35mm. Entwickelt aus dem RAW mit Picasa.
Soweit erstmal für heute. Morgen ist das 7-14 an der Reihe, und dann wende ich mich wieder den neuen Features der Kamera zu. Zum Beispiel Live-Bulb.
Und natürlich sind auch diese Bilder mit einer Beta-Version der Kamera mit Firmware 0.95 gemacht.
Samstag, 18. Februar 2012
Freitag, 17. Februar 2012
E-M5 und das alte Zuiko 50-200
Das alte 50-200 f/2,8-3,5 von Olympus hat noch keinen Ultraschallmotor und ist auch an der E-5 keine Rakete. Freihand mit einer PEN und dem 50-200 ein scharfes Bild hinzubekommen geht nur dann, wenn man per Hand fokussiert - ausser man hat viel Glück. Genau deshalb hatte ich das Objektiv dabei. Die Erfahrungen sind zwiespätig. Vorab: ich habe keines der Bilder per Hand fokussiert und wenn ich behaupte, die Bilder sind scharf, dann sind sie es auch - auch wenn ich keine Bilder in Vollauflösung einstellen darf um es hier zu beweisen.
Sowas hatten wir ja schon. 67mm, f/2,8, ISO 800, 1/2000s. (Ich habe es übrigens verglichen: die Kamera hat tatsächlich etwa 1EV weniger Rauschen als die E-5 - und zwar im RAW.) Das ist ohne Vorfokussieren nicht möglich. Den Typen in der Luft scharf zu erwischen braucht man nicht zu hoffen. Wobei ich schwer im Zweifel bin, ob das mit der E-5 machbar ist. Mit dem Tracking C-AF der E-M5 geht das übrigens auch nicht - nicht mal mit dem 12-50. Der C-AF häng sich gerne mal an der Struktur im Hintergrund auf. Das fällt bei Blende 6,3 nicht sofort auf, aber wenn man sich die Bilder dann 100% ansieht, greift man doch recht häufig zur Löschtaste. Ist sowieso so ein Ding: wie man sieht, habe ich für 1/2000 ISO 800 gebraucht. Mit Blende 6,3 wäre ich nur noch bei etwa 1/400 - das reicht nicht für scharf.
Was geht dann mit dem 50-200 ausser Stills? Das hier zum Beispiel: Die Gruppe marschiert flotten Schritts auf den Fotografen zu. 62mm, 1/80s, f/2,8. ISO 400. Da habe ich mehrere scharfe Bilder. Porträts gehen natürlich auch:
Das sind 200mm, f/3,5, ISO 200 1/125s. Sowas geht gut. Und das nächstemal achte ich auch drauf, dass die Fliege gerade sitzt. Beim AF sollte man unbedingt immer darauf achten, dass das AF-Feld wirklich nur das Motiv bedeckt. Hier, wo der Hintergrund ausreichend weit weg ist, ist das nicht das Drama, aber der AF neigt dazu, den unbewegten Hintergrund einzuloggen. Also: AF-Feld kleiner machen - vor allem wenn man mit lichtschwachen Optiken und/oder kurzen Brennweiten arbeitet. Die Kamera fühlt sich sehr "DSLR-Like" an und da vergisst man gerne, dass man es nicht mit einem Phasen-AF zu tun hat.
Hier hätten wir 130mm, 1/400s f/3,0 und ISO 800. AF vom Schiff auf Schiff. Das geht eigentlich gut. Man muss sich konzentrieren, aber ich habe eine brauchbare Ausbeute. Vom Schiff an Land war gar kein Problem, das brauchen wir hier nicht zu behandeln. Frontal ging sehr gut. Als das Schiff dann einen Zacken zugelegt und uns überholt hat, war der Ausschuss dann höher, ich habe aber auch da noch saubere, scharfe Bilder erwischt - aber die sind ästhetisch weniger gelungen....
Und hier: 76mm, 1/500s, f/2,8, ISO1600 - mit Picasa aus dem RAW entwickelt, deshalb keinerlei Rauschunterdrückung. Hier habe ich auf die Kante vorfokussiert und versucht, im passenden Moment auszulösen. Das Auslösen war kein Problem - aber trotzdem sind die meisten Bilder für die Tonne - einfach weil das Licht nicht ausgereicht hat. 1/400 oder weniger ist zuwenig - dass hier 1/500 für die Schärfe ausreicht, ist Dusel. Für solchen Hallensport wäre das 35-100 das richtige Glas.
Abschluss: Für extreme Action (z.B. Hunde frontal von vorne) und C-AF funktioniert die Kombi mit dem 50-200 nicht. Für alles, was mit S-AF erledigt werden kann, kommt man gut hin, in Kombination mit den 9 Bildern pro Sekunde ist auch einiges drin. Und bei manchen Motiven ist eben Lichtstärke durch nichts zu ersetzen.
So - und nun den Disclaimer: ALLE FOTOS SIND BETA-STATUS! FIRMWARE 0.950!
Sowas hatten wir ja schon. 67mm, f/2,8, ISO 800, 1/2000s. (Ich habe es übrigens verglichen: die Kamera hat tatsächlich etwa 1EV weniger Rauschen als die E-5 - und zwar im RAW.) Das ist ohne Vorfokussieren nicht möglich. Den Typen in der Luft scharf zu erwischen braucht man nicht zu hoffen. Wobei ich schwer im Zweifel bin, ob das mit der E-5 machbar ist. Mit dem Tracking C-AF der E-M5 geht das übrigens auch nicht - nicht mal mit dem 12-50. Der C-AF häng sich gerne mal an der Struktur im Hintergrund auf. Das fällt bei Blende 6,3 nicht sofort auf, aber wenn man sich die Bilder dann 100% ansieht, greift man doch recht häufig zur Löschtaste. Ist sowieso so ein Ding: wie man sieht, habe ich für 1/2000 ISO 800 gebraucht. Mit Blende 6,3 wäre ich nur noch bei etwa 1/400 - das reicht nicht für scharf.
Was geht dann mit dem 50-200 ausser Stills? Das hier zum Beispiel: Die Gruppe marschiert flotten Schritts auf den Fotografen zu. 62mm, 1/80s, f/2,8. ISO 400. Da habe ich mehrere scharfe Bilder. Porträts gehen natürlich auch:
Das sind 200mm, f/3,5, ISO 200 1/125s. Sowas geht gut. Und das nächstemal achte ich auch drauf, dass die Fliege gerade sitzt. Beim AF sollte man unbedingt immer darauf achten, dass das AF-Feld wirklich nur das Motiv bedeckt. Hier, wo der Hintergrund ausreichend weit weg ist, ist das nicht das Drama, aber der AF neigt dazu, den unbewegten Hintergrund einzuloggen. Also: AF-Feld kleiner machen - vor allem wenn man mit lichtschwachen Optiken und/oder kurzen Brennweiten arbeitet. Die Kamera fühlt sich sehr "DSLR-Like" an und da vergisst man gerne, dass man es nicht mit einem Phasen-AF zu tun hat.
Hier hätten wir 130mm, 1/400s f/3,0 und ISO 800. AF vom Schiff auf Schiff. Das geht eigentlich gut. Man muss sich konzentrieren, aber ich habe eine brauchbare Ausbeute. Vom Schiff an Land war gar kein Problem, das brauchen wir hier nicht zu behandeln. Frontal ging sehr gut. Als das Schiff dann einen Zacken zugelegt und uns überholt hat, war der Ausschuss dann höher, ich habe aber auch da noch saubere, scharfe Bilder erwischt - aber die sind ästhetisch weniger gelungen....
Und hier: 76mm, 1/500s, f/2,8, ISO1600 - mit Picasa aus dem RAW entwickelt, deshalb keinerlei Rauschunterdrückung. Hier habe ich auf die Kante vorfokussiert und versucht, im passenden Moment auszulösen. Das Auslösen war kein Problem - aber trotzdem sind die meisten Bilder für die Tonne - einfach weil das Licht nicht ausgereicht hat. 1/400 oder weniger ist zuwenig - dass hier 1/500 für die Schärfe ausreicht, ist Dusel. Für solchen Hallensport wäre das 35-100 das richtige Glas.
Abschluss: Für extreme Action (z.B. Hunde frontal von vorne) und C-AF funktioniert die Kombi mit dem 50-200 nicht. Für alles, was mit S-AF erledigt werden kann, kommt man gut hin, in Kombination mit den 9 Bildern pro Sekunde ist auch einiges drin. Und bei manchen Motiven ist eben Lichtstärke durch nichts zu ersetzen.
So - und nun den Disclaimer: ALLE FOTOS SIND BETA-STATUS! FIRMWARE 0.950!
Donnerstag, 16. Februar 2012
Terada: "A hell of a features"
Toshi Terada ist in den letzen Tagen ziemlich viel im Netz unterwegs - meistens mit einer E-M5 in der Hand. Herr Terada ist der Manager für die SLR-Produkt-Planung, war auch in Amsterdam dabei und hat die Produktpräsentation der E-M5 gehalten.
Mr. Terada war - man konnte es doch deutlich erkennen - durchaus stolz auf sein Baby: "This camera has a hell of features". Und da musste ich ihm wohl recht geben. Wer nicht im Vorfeld bereits die Featurelists durchgeackert hatte, wurde recht bald gedanklich abgehängt, so dass einigen der Anwesenden die kleine Mitteilung "Man kann den Sucher auf High-Speed stellen" entgangen ist und die sich dann am Abend beschwerten, dass der Sucher bei schnellen Schwenks doch etwas träge sei....
Und das war dann der Tisch des Begehrens: Kamera greifen und losfotografieren. In meinem Fall erstmal die Kamera vom Auslieferungszustand auf meine persönlichen Vorlieben einstellen. Ich durfte eine E-M5 mit silbernem Deckel in Empfang nehmen - ohne Batteriegriff. Gleich mal das beste vorneweg: diese Ledernoppung an der silbernen greift sich deutlich besser, als das Linienmuster an der schwarzen. Der Rest ist Geschmackssache - aber mein Geschmack ist die silberne. Obwohl ich ja den Tag über viel mit großem FT-Glas unterwegs war, ging das verblüffend gut.
Nach einem halben Tag in Amsterdam gab's dann ein Shooting mit einem 007-Double - und praktischerweise gleich einen Kaffee und Kekse. Eine ideale Möglichkeit, die FT-Optiken durchzutesten. Und da an Teradas Tisch gerade ein Plätzchen frei war, habe ich mein 14-35 und den Comic-Filter auf ihn losgelassen. Eigentlich gehört zu dem Bild noch ein Journalist auf der linken Seite, aber den habe ich abgeschnitten, weil ich kein Model-Release habe. Terada fand das recht interessant, dass ich da mit dem großen Glas unterwegs war und hat dann selbst mal damit experimentiert - er sei selbst noch gar nicht dazugekommen, die E-M5 mit FT-Glas zu testen. Er hat drei Fotos gemacht - das hier zeige ich:
Mr. Terada war - man konnte es doch deutlich erkennen - durchaus stolz auf sein Baby: "This camera has a hell of features". Und da musste ich ihm wohl recht geben. Wer nicht im Vorfeld bereits die Featurelists durchgeackert hatte, wurde recht bald gedanklich abgehängt, so dass einigen der Anwesenden die kleine Mitteilung "Man kann den Sucher auf High-Speed stellen" entgangen ist und die sich dann am Abend beschwerten, dass der Sucher bei schnellen Schwenks doch etwas träge sei....
Und das war dann der Tisch des Begehrens: Kamera greifen und losfotografieren. In meinem Fall erstmal die Kamera vom Auslieferungszustand auf meine persönlichen Vorlieben einstellen. Ich durfte eine E-M5 mit silbernem Deckel in Empfang nehmen - ohne Batteriegriff. Gleich mal das beste vorneweg: diese Ledernoppung an der silbernen greift sich deutlich besser, als das Linienmuster an der schwarzen. Der Rest ist Geschmackssache - aber mein Geschmack ist die silberne. Obwohl ich ja den Tag über viel mit großem FT-Glas unterwegs war, ging das verblüffend gut.
Nach einem halben Tag in Amsterdam gab's dann ein Shooting mit einem 007-Double - und praktischerweise gleich einen Kaffee und Kekse. Eine ideale Möglichkeit, die FT-Optiken durchzutesten. Und da an Teradas Tisch gerade ein Plätzchen frei war, habe ich mein 14-35 und den Comic-Filter auf ihn losgelassen. Eigentlich gehört zu dem Bild noch ein Journalist auf der linken Seite, aber den habe ich abgeschnitten, weil ich kein Model-Release habe. Terada fand das recht interessant, dass ich da mit dem großen Glas unterwegs war und hat dann selbst mal damit experimentiert - er sei selbst noch gar nicht dazugekommen, die E-M5 mit FT-Glas zu testen. Er hat drei Fotos gemacht - das hier zeige ich:
Nachdem ja ein Spanier die gleichen Kekse mit dem 12-50 geknipst hat - und ich mir gemeinerweise das Foto angesehen habe, bevor es aus dem Netz genommen wurde - das 14-35 ist doch noch 'ne Klasse für sich. (sieht man hier natürlich nicht, weil ich ja keine Vollauflösung posten darf.) Das kuckt man sich in 100% an und da ist nix vermatscht oder unscharf. Das knackt.
Ach ja, vor lauter Erlebnisbericht - ich hätte noch ein paar interessante Dinge, die er ausgeplaudert hat: Olympus baut daran, die 9 Bilder pro Sekunde mit C-AF auszustatten. Bisher gehen ja nur 4,2 Bilder pro Sekunde - was ich auch schon ziemlich gut finde, das schafft die E-5 nämlich nicht - aber Olympus will hier die Latte anscheinend auch in eine Höhe hängen, wo dann kein anderer mehr 'rankommt. Abends dann hatte ich noch ein kleines Gespräch abseits vom Smalltalk, den man unterwegs geführt hat. Wir hatten ja auf der Photokina seinerzeit die große HDR-Petition abgegeben, und brav wie ich bin, habe ich das Thema wieder auf die Tagesordnung gesetzt: Ja, die lange Liste mit den Unterzeichnern ist in Japan sehr gut bekannt, aber wir haben da anscheinend für ein heftiges Problem gesorgt: man ist am Bauen und entwickeln, aber das ist nicht so einfach, wie gedacht, weil sich durch den Bereich von 8 EV, der dann durch die Funktion abgedeckt würde, am langen Ende Probleme ergeben. An denen wird gearbeitet. Also noch ein bisschen Geduld. Und ich habe mal ein 25-175 f/2,8-3,5 Zoom angeregt - für die ganzen Lokaljournalisten, Event-, Sport- und Theaterfotografen. (da gab's einige im Forum, die die Nichtexistenz eines solchen Objektivs beklagten. ) Zu meiner völligen Verblüffung wurde ich nicht ausgelacht. Gar nicht. Die Gegenfrage war: "würde auch f/4 reichen?"
Sagte ich schon, das ich Mr. Terada extrem sympathisch finde?
So - und nun den Disclaimer: DIE UNTEREN BEIDEN FOTOS SIND BETA-STATUS! FIRMWARE 0.950!
Mittwoch, 15. Februar 2012
Wackeldackel.
Heute nach kurzer Nacht ganz nackt - ohne E-M5 - wieder zurück in die heimatlichen Gefilde "gejettet", die wichtigsten Mails erledigt, das deutsche Handbuch für die E-M5 hochgeladen und neben ein bisschen Orga auch noch die Videos von gestern zusammengeschnitten.
Alle Videos sind aus der Hand gedreht, die E-M5 hatte dabei nichtmal einen Batteriegriff. Die meiste Zeit saß ich dabei in einer Fahrradrikscha, die heftigst geschaukelt hat - und zwar halb verdreht im Sitz, weil man bei unserem Exemplar weder nach vorne, noch zur Seite filmen konnte - nur nach hinten. Ich kann nur sagen: selber mal mit der Kamera ausprobieren. Leider habe ich nicht versucht, zum Vergleich ohne Stabi zu filmen - die Zeit war einfach viel zu kurz - mir ging es vor allem darum, herauszufinden, ob die Kamera den Verfolger im Fokus behalten kann, obwohl ich die Kamera nicht am Auge hatte, also sowieso erschwerte Bedingungen herrrschten.
Dafür habe ich ein paar Szenen mit dem neuen Comic-Filter laufen lassen - der mir sehr gefällt. Ich mag diesen Look. Die Bildwiederholfrequenz bricht bei dem Filter stark ein - Comic-mässig eben - der Ton wird aber einwandfrei aufgezeichnet - und der eigebaute Windfilter ist anscheinend recht effektiv.
Bei der Sequenz, bei der ich im Gehen gefilmt habe, hatte ich die Kamera in Brusthöhe. Das normale, heftige Schwanken beim Gehen wird stark abgemildert und in eine Wellenbewegung umgewandelt. Mit etwas mehr Sorgfalt und Erfahrung dürften noch deutlich bessere Ergebnisse möglich sein.
Bei der Schlusszene in der Skaterhalle war das alte FT 50-200 im Einsatz, etwa bei einer Brennweite von 80mm - auch hier wieder Freihand. Durch die geringe Bildwiederholfrequenz wirken die Kamerabewegungen ruckartiger - zur Beurteilung der Stabilisation recht hilfreich.
Die Videos sind in Full-HD gefilmt und als 30fps 720p - HD-MP4 hochgeladen.
Ach ja, die Musik ist mal wieder von den Roosters.
Nochmal: wir hatten die Kamera sechs Stunden und nicht länger. Und in dieser Zeit konnten wir nichtmal annähernd alle Features der Kamera ausprobieren. Ich habe es immerhin geschafft, einen Akku leerzufotografieren - und dabei knapp 11GB Bilder und Video zu produzieren. Etwa 650 Bilder (RAW+JPG) hat ein Akku hergegeben.
Und noch ein Bild aus Amsterdam: Ich liebe es - und irgendwann ziehe ich es mir auf 60x90 auf die Wand... (Ich hab's extra in 1600er Auflösung hochgeladen - mehr darf ich nicht....) Es ist mit dem alten 50-200 gemacht...
HIER WAR BIS VOR KURZEM DAS VIDEO.
Leider habe ich anscheinend nicht genau genug aufgepasst:
Videos durften nicht veröffentlicht werden. Deshalb, Sorry. ich habe das Video wieder 'rausnehmen müssen.
Alle Videos sind aus der Hand gedreht, die E-M5 hatte dabei nichtmal einen Batteriegriff. Die meiste Zeit saß ich dabei in einer Fahrradrikscha, die heftigst geschaukelt hat - und zwar halb verdreht im Sitz, weil man bei unserem Exemplar weder nach vorne, noch zur Seite filmen konnte - nur nach hinten. Ich kann nur sagen: selber mal mit der Kamera ausprobieren. Leider habe ich nicht versucht, zum Vergleich ohne Stabi zu filmen - die Zeit war einfach viel zu kurz - mir ging es vor allem darum, herauszufinden, ob die Kamera den Verfolger im Fokus behalten kann, obwohl ich die Kamera nicht am Auge hatte, also sowieso erschwerte Bedingungen herrrschten.
Dafür habe ich ein paar Szenen mit dem neuen Comic-Filter laufen lassen - der mir sehr gefällt. Ich mag diesen Look. Die Bildwiederholfrequenz bricht bei dem Filter stark ein - Comic-mässig eben - der Ton wird aber einwandfrei aufgezeichnet - und der eigebaute Windfilter ist anscheinend recht effektiv.
Bei der Sequenz, bei der ich im Gehen gefilmt habe, hatte ich die Kamera in Brusthöhe. Das normale, heftige Schwanken beim Gehen wird stark abgemildert und in eine Wellenbewegung umgewandelt. Mit etwas mehr Sorgfalt und Erfahrung dürften noch deutlich bessere Ergebnisse möglich sein.
Bei der Schlusszene in der Skaterhalle war das alte FT 50-200 im Einsatz, etwa bei einer Brennweite von 80mm - auch hier wieder Freihand. Durch die geringe Bildwiederholfrequenz wirken die Kamerabewegungen ruckartiger - zur Beurteilung der Stabilisation recht hilfreich.
Die Videos sind in Full-HD gefilmt und als 30fps 720p - HD-MP4 hochgeladen.
Ach ja, die Musik ist mal wieder von den Roosters.
Nochmal: wir hatten die Kamera sechs Stunden und nicht länger. Und in dieser Zeit konnten wir nichtmal annähernd alle Features der Kamera ausprobieren. Ich habe es immerhin geschafft, einen Akku leerzufotografieren - und dabei knapp 11GB Bilder und Video zu produzieren. Etwa 650 Bilder (RAW+JPG) hat ein Akku hergegeben.
Und noch ein Bild aus Amsterdam: Ich liebe es - und irgendwann ziehe ich es mir auf 60x90 auf die Wand... (Ich hab's extra in 1600er Auflösung hochgeladen - mehr darf ich nicht....) Es ist mit dem alten 50-200 gemacht...
So - und nun den Disclaimer: Das FOTO IST BETA-STATUS! FIRMWARE 0.950!
E-M5 in Amsterdam
Heute war ein ziemlich langer Tag, der mit Schnee in Nürnberg angefangen hat:
Und jetzt höre ich auch schon auf mit Bildern aus der E-PM1, auch wenn ich da noch ein paar sehr schöne habe....
Ja, natürlich geht es um die E-M5. Die gab es hier zu bewundern, allerdings in der Firmware-version 0.95, so dass ich weder RAWs noch Bilder in Vollauflösung veröffentlichen darf. Und ja, ich muss auch die EXIF-Daten entfernen.
Eines der neuen Gimmicks der E-M5 ist der neue Artfilter "Gemälde" - was mal wieder eine eher holprige Übersetzung ist, es geht nämlich um einen ziemlich gute gemachten Comic-Style. Der Knüller daran ist, dass man in diesem Style sogar filmen kann.
Im Gegensatz zu einem simplen Posterize-Filter macht dieser Filter auch Linien an starken Kontrastkanten. Auch wenn einige an dem Filter einen Narren gefressen haben - wenden wir uns ernsteren Dingen zu. Dem Sucher.
Erst mal ein Bildchen mit dem 12-50er - wir erinnern uns: Linearmotor. mFT.
C-AF+TR. Ein Parkurs-Läufer bei einem Sprung. ISO 800, Rauschunterdrückung AUS, miserables Licht.
So. Dann habe ich das 7-14 ausgepackt und mal damit was probiert:
Geht auch. Der Gag am Sucher ist, dass man ihn von 120fps auf 240 fps umstellen kann. Dann hat er zwar eine etwas geringere Auflösung (merkt man kaum) - aber dafür ist er so schnell, dass man selbst bei schnellsten Schwenks bei schlechtem Licht das Bild 1:1 im Sucher hat. Zudem hat man auch bei Serienbildgeschwindigkeit von 9fps noch ein Bild im Sucher, mit dem man wunderbar verfolgen kann. Die Sucherverzögerung wurde nochmal um ein Drittel gekürzt und liegt jetzt bei ca 21 tausendstel Sekunden. Dieser Sucher ist Echtzeitfähig. Noch funktioniert der C-AF+TR "nur" bis 4,2fps, aber wie wir nebenbei erfahren haben, ist das Ziel bei Olympus 9fps mit C-AF+TR zu realisieren. Und man scheint nicht mehr so weit davon entfernt zu sein. Und weil die Jungs so schön fliegen, hier noch ein Foto mit dem alten 50-200:
Wie immer - alle Bilder OoC, unbeschnitten. Ach ja: ich gestehe freimütig, dass ich mit 7-14 und 50-200 vorfokussiert habe. C-AF geht mit den FT-Optiken nicht. Um den Fokus geht's im nächsten Blog - morgen - jetzt erstmal nur Sucher.
Ergänzung:
Als Fotograf zeigt man ja ungern misslungene Bilder - in diesem Fall tu ich es mal:
Was das soll? Das ist einer der Parkurs-Jungs, der über mich hinweghechtet. Ich habe mich dabei auf den Rücken hinter einen massiven Betonblock gelegt, das Zuiko 7-14 nach oben gerichtet und abgedrückt, sobald ich ihn im Sucher gesehen habe. Nachdem die Szene ein gutes Dutzend Fotografen mit E-M5 im Anschlag beobachtet haben, dürfte sicher irgendwo im Netz ein Bild davon auftauchen. Der Typ unten bin auf jeden Fall ich. Auslösemodus: Einzelbild. Und ich habe die laufenden Bildnummern davor und danach aufgehoben, damit ich das auch beweisen kann....Anzahl der Versuche: Einer. Ich bitte jeden, gleiches Spielchen mit der hauseigenen DSLR nachzustellen. Dann kann jeder beurteilen, ob die Sucher- und Auslösegeschwindigkeit für die eigenen Zwecke ausreicht. Aber bitte: als Model jemanden nehmen, der mit Anlauf abspringt und in der Luft einen Salto macht, OK?
So - und nun den Disclaimer: ALLE FOTOS AUS DER E-M5 SIND BETA-STATUS! FIRMWARE 0.950!
Und jetzt höre ich auch schon auf mit Bildern aus der E-PM1, auch wenn ich da noch ein paar sehr schöne habe....
Ja, natürlich geht es um die E-M5. Die gab es hier zu bewundern, allerdings in der Firmware-version 0.95, so dass ich weder RAWs noch Bilder in Vollauflösung veröffentlichen darf. Und ja, ich muss auch die EXIF-Daten entfernen.
Eines der neuen Gimmicks der E-M5 ist der neue Artfilter "Gemälde" - was mal wieder eine eher holprige Übersetzung ist, es geht nämlich um einen ziemlich gute gemachten Comic-Style. Der Knüller daran ist, dass man in diesem Style sogar filmen kann.
Im Gegensatz zu einem simplen Posterize-Filter macht dieser Filter auch Linien an starken Kontrastkanten. Auch wenn einige an dem Filter einen Narren gefressen haben - wenden wir uns ernsteren Dingen zu. Dem Sucher.
Erst mal ein Bildchen mit dem 12-50er - wir erinnern uns: Linearmotor. mFT.
C-AF+TR. Ein Parkurs-Läufer bei einem Sprung. ISO 800, Rauschunterdrückung AUS, miserables Licht.
So. Dann habe ich das 7-14 ausgepackt und mal damit was probiert:
Geht auch. Der Gag am Sucher ist, dass man ihn von 120fps auf 240 fps umstellen kann. Dann hat er zwar eine etwas geringere Auflösung (merkt man kaum) - aber dafür ist er so schnell, dass man selbst bei schnellsten Schwenks bei schlechtem Licht das Bild 1:1 im Sucher hat. Zudem hat man auch bei Serienbildgeschwindigkeit von 9fps noch ein Bild im Sucher, mit dem man wunderbar verfolgen kann. Die Sucherverzögerung wurde nochmal um ein Drittel gekürzt und liegt jetzt bei ca 21 tausendstel Sekunden. Dieser Sucher ist Echtzeitfähig. Noch funktioniert der C-AF+TR "nur" bis 4,2fps, aber wie wir nebenbei erfahren haben, ist das Ziel bei Olympus 9fps mit C-AF+TR zu realisieren. Und man scheint nicht mehr so weit davon entfernt zu sein. Und weil die Jungs so schön fliegen, hier noch ein Foto mit dem alten 50-200:
Wie immer - alle Bilder OoC, unbeschnitten. Ach ja: ich gestehe freimütig, dass ich mit 7-14 und 50-200 vorfokussiert habe. C-AF geht mit den FT-Optiken nicht. Um den Fokus geht's im nächsten Blog - morgen - jetzt erstmal nur Sucher.
Ergänzung:
Als Fotograf zeigt man ja ungern misslungene Bilder - in diesem Fall tu ich es mal:
Was das soll? Das ist einer der Parkurs-Jungs, der über mich hinweghechtet. Ich habe mich dabei auf den Rücken hinter einen massiven Betonblock gelegt, das Zuiko 7-14 nach oben gerichtet und abgedrückt, sobald ich ihn im Sucher gesehen habe. Nachdem die Szene ein gutes Dutzend Fotografen mit E-M5 im Anschlag beobachtet haben, dürfte sicher irgendwo im Netz ein Bild davon auftauchen. Der Typ unten bin auf jeden Fall ich. Auslösemodus: Einzelbild. Und ich habe die laufenden Bildnummern davor und danach aufgehoben, damit ich das auch beweisen kann....Anzahl der Versuche: Einer. Ich bitte jeden, gleiches Spielchen mit der hauseigenen DSLR nachzustellen. Dann kann jeder beurteilen, ob die Sucher- und Auslösegeschwindigkeit für die eigenen Zwecke ausreicht. Aber bitte: als Model jemanden nehmen, der mit Anlauf abspringt und in der Luft einen Salto macht, OK?
So - und nun den Disclaimer: ALLE FOTOS AUS DER E-M5 SIND BETA-STATUS! FIRMWARE 0.950!
Montag, 13. Februar 2012
Fischauge sei wachsam
7,5mm und Fisheye - das kann nur ein Samyang sein, auch wenn WalimexPro draufsteht.
Das ist das Fisheye im geschlossenen Zustand- zum Größenvergleich mal neben die gute alte E-P2.
Und hier mal mit abgenommenem Deckel - und geöffneter Blende. Bei Blende 22 sieht man das Loch fast nicht mehr....
Und hier mal ein erstes Probebild:
Jaja, die Erde ist rund und das Samyang hat nur sechs Blendenlamellen. Wer sich wundert, dass da nichts scharf ist: Blende 22 und auf Verdacht scharf gestellt. Mit dem Gegenlicht ist das etwas schwierig - und vor allem war es eiskalt und sowohl der Blendenring als auch der Schärfering sind mit Handschuhen nicht sonderlich komfortabel zu bedienen.
Mal eine Froschperspektive - da passt die Schärfe schon eher, CAs überall, aber sie halten sich in Grenzen - Lensflares ja, aber es könnte weit schlimmer sein.
Und hier jetzt mal ein "normales" Foto - Gegenüber dem 8mm Zuiko Fisheye, das am Rand teiweise starke CAs aufweist, ist das Samyang sehr friedlich. Wer also auf Farbränder allergisch reagiert, für den ist das kleine Fisheye eine Überlegung wert. Mit der Brillanz des großen FT-Objektivs kann der Koreaner allerdings nicht mithalten, zudem vignettiert das Objektiv stärker und die Schärfe reicht nur knapp. Aber wenn keine höchsten Qualitätsansprüche gestellt werden, ist das Samyang ein ordentliches Objektiv für einen prima Preis. Das Panasonic-Fisheye ist deutlich teuerer, kommt aber an das Zuiko auch nicht hin. Mancher sieht in der Summe der Eigenschaften sogar das Samyang mit leichten Vorteilen gegenüber dem Panasonic. Bei mir hat sich das LUMIX allerdings besser geschlagen: sauberere Farbverläufe, knackigere Abbildung.
Das ist das Fisheye im geschlossenen Zustand- zum Größenvergleich mal neben die gute alte E-P2.
Und hier mal mit abgenommenem Deckel - und geöffneter Blende. Bei Blende 22 sieht man das Loch fast nicht mehr....
Und hier mal ein erstes Probebild:
Jaja, die Erde ist rund und das Samyang hat nur sechs Blendenlamellen. Wer sich wundert, dass da nichts scharf ist: Blende 22 und auf Verdacht scharf gestellt. Mit dem Gegenlicht ist das etwas schwierig - und vor allem war es eiskalt und sowohl der Blendenring als auch der Schärfering sind mit Handschuhen nicht sonderlich komfortabel zu bedienen.
Mal eine Froschperspektive - da passt die Schärfe schon eher, CAs überall, aber sie halten sich in Grenzen - Lensflares ja, aber es könnte weit schlimmer sein.
Und hier jetzt mal ein "normales" Foto - Gegenüber dem 8mm Zuiko Fisheye, das am Rand teiweise starke CAs aufweist, ist das Samyang sehr friedlich. Wer also auf Farbränder allergisch reagiert, für den ist das kleine Fisheye eine Überlegung wert. Mit der Brillanz des großen FT-Objektivs kann der Koreaner allerdings nicht mithalten, zudem vignettiert das Objektiv stärker und die Schärfe reicht nur knapp. Aber wenn keine höchsten Qualitätsansprüche gestellt werden, ist das Samyang ein ordentliches Objektiv für einen prima Preis. Das Panasonic-Fisheye ist deutlich teuerer, kommt aber an das Zuiko auch nicht hin. Mancher sieht in der Summe der Eigenschaften sogar das Samyang mit leichten Vorteilen gegenüber dem Panasonic. Bei mir hat sich das LUMIX allerdings besser geschlagen: sauberere Farbverläufe, knackigere Abbildung.
Samstag, 11. Februar 2012
Taschensachen
And now to something completely different.
Das rechts unten ist eine E-PM1 mit einem 45er. Die Kamera ist in dem Fall aber nur Deko und Größenvergleich. Es geht eigentlich um die Tasche. Warum ich die hier zeige? Hier ein Detail:
Das Ding ist eine Olympus-PEN-Tasche. Sie ist leider im Olympus-Shop nicht zu finden und wurde anfangs nur in Japan verkauft: als Transporttasche für das Unterwasserequipment. Sie hat aussenrum Netzeinsätze, damit das nasse Zeug nicht stockt. Die Farbe ist wirklich so herb wie sie aussieht, wobei sie neu noch heftiger ist. Dieses Exemplar hier hat meine Tochter seit einem dreiviertel Jahr in Benutzung: als Tasche für die Turnsachen und als ideale Tasche für Übernachtungskram - also eine Art großer Kulturbeutel. Das Kamerabehältnis ist also ziemlich unkaputtbar... Wem die Farbe nicht zusagt - es gibt sie auch in Schwarz und Orange. Die Olympusbezeichnung lautet PMBG-3 - "Tauchertasche" und bei Amazon habe ich sie derzeit heruntergesetzt für 69 Euro entdeckt.....
Das rechts unten ist eine E-PM1 mit einem 45er. Die Kamera ist in dem Fall aber nur Deko und Größenvergleich. Es geht eigentlich um die Tasche. Warum ich die hier zeige? Hier ein Detail:
Das Ding ist eine Olympus-PEN-Tasche. Sie ist leider im Olympus-Shop nicht zu finden und wurde anfangs nur in Japan verkauft: als Transporttasche für das Unterwasserequipment. Sie hat aussenrum Netzeinsätze, damit das nasse Zeug nicht stockt. Die Farbe ist wirklich so herb wie sie aussieht, wobei sie neu noch heftiger ist. Dieses Exemplar hier hat meine Tochter seit einem dreiviertel Jahr in Benutzung: als Tasche für die Turnsachen und als ideale Tasche für Übernachtungskram - also eine Art großer Kulturbeutel. Das Kamerabehältnis ist also ziemlich unkaputtbar... Wem die Farbe nicht zusagt - es gibt sie auch in Schwarz und Orange. Die Olympusbezeichnung lautet PMBG-3 - "Tauchertasche" und bei Amazon habe ich sie derzeit heruntergesetzt für 69 Euro entdeckt.....
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