PenF mit Fisheye 1,8/8mm

 „Reading between the Lines“

Ende Juni starteten zwei Foto besessene ältere Herren
zu einer Architektur Fototour nach Lüttich, im Vorfeld
sprach ich mit Hartmut (Menning) darüber, und er gab
mir den Tip mit dieser Künstler-Kirche.




Ziel war es, sich in in Super-Weitwinkel auszuprobieren,
und speziell in SW.
Hardy hatte mir schon lange von den Qualitäten der PenF,
gerade im SW-Modus vorgeschwärmt, ich konnte lange
widerstehen, da sich für mich nicht unbedingt eine Motivwelt
eröffnete, bei der er sich lohnt in SW zu arbeiten.



Nun war es aber so weit, Montag bekam ich die PenF und das
Fisheye 1,8/8mm und Mittwoch starteten wir durch.
Ziel war die  Künstlerkirche in Borgloon in Belgien.
Dort kamen wir gegen Mittag an, Hardy hatte mir auf der
Fahrt schon den Monochrom-Modus eingestellt, so konnte
ich mich sofort mit der PenF und dem Fisheye austoben.



Ich muß gestehen, die PenF ist schon das Superlative
aus dem Olympus-Programm, ich persönlich bin absolut
begeistert, Optik und Feeling ist für mich perfekt, und das
Endprodukt Foto ist schon in der Ausgabe als Jpeg
so perfekt, es bedarf eigentlich keinerlei Nacharbeiten
wenn man das Motiv sauber eingestellt hat,
selbst nach der Skalierung auf Webgröße ein Top-Foto.



Negativ für mich, ich schaue mit dem linken Auge
durch den Sucher, Touchscreen ist ausgeschaltet,
meine Nase ist auf dem Display, so kann ich den Focusrahmen
nicht verändern, erst wenn ich die Nase vom Display
entferne kann ich damit steppen.
Evtl. läßt es sich im Menü einstellen ich, habe mich
aber bisher nicht bemüht zu suchen



Das Kirchenmotiv ist auf der grünen Wiese,
ca. 1 Km vom Ortskern entfernt zwischen Obstplantagen.
Das Wetter war uns gnädig, warm, trocken,
und mit wunderbaren Wolken.



Ich finde die Kirche interessant und Sie liegt nur 30min.
mit dem Auto von Lüttich entfernt, wer also
Liège-Guillemins ablichten möchte, sollte evtl, die
Künstlerkirche mitnehmen.



Bei Planungen für Lüttich, sollte man unbedingt das
Wetter berücksichtigen, der Bahnhof in Lüttich ist nur richtig
interessant bei Sonnenschein, damit ergeben sich ständig
neue Schatten unter dem sensationellen Bahnhofsdach,
das von dem Architekten Santiago Calatrava konstruiert
wurde.
Außerdem ist der Beton im Sonnenlicht wirklich weiß
ohne Sonne ist alles etwas trist und grau eine weite
Anreise lohnt sich m.M. nicht, bzw. wird zu Ärgernis.

Erklärungen zur Kirche:
Im belgischen Borgloon ist ein bereits 2011 ein
faszinierendes Projekt realisiert worden:
„Reading between the Lines“ ist eine Installation
des Architektenteams Pieterjan Gijs und
Arnout Van Vaerenbergh. Zehn Künstler waren eingeladen
worden, Vorschläge zur Kunst im öffentlichen Raum
der Region Borgloon-Heers in der flämischen Provin
z Limburg beizutragen.
Die durchsichtige „Kirche“ ist eines der Beispiele.
Sie besteht aus 100 gestapelten Schichten aus
verwitterten Stahlplatten und ereicht eine Höhe von
zehn Metern. Je nach dem Standpunkt des Betrachters
wird die Kirche entweder als massives Gebäude
wahrgenommen, oder sie scheint sich ganz oder
teilweise in der Landschaft aufzulösen.
Das Innere kann beteten werden und scheint nur auf
den ersten Blick leer. Doch das vielfältige Spiel von
Licht und Schatten füllt den Raum und lädt zum
Bleiben ein.
Die Kirche übernimmt keine sakrale Funktionen,
sondern konzentriert sich auf das visuelle Erlebnis der Besucher.

Lüttich gibt es hier:

 http://pen3.de/blog/liege-guillemins/

http://hwhw.de/blog/pen-f-black-white/





Kommentare

  1. Wie ich an anderer Stelle schon geschrieben habe, haben die beiden "älteren Herren" zwei Tage lang eine gute Arbeit gemacht. Die Ergebnisse sind erstklassig. Von den Kirchenfotos hier gefallen mir die Innenaufnahmen besser: prima Ausschnitte und Details, schöne Strukturen. Mein Favorit ist das letzte in sw. Wenn sich bei Architekturbildern mit Fish die Balken biegen, hab ich immer ein bisschen Probleme. Es sieht dann so künstlich aus, eben wie Fish. Die kleine Zugabe vom Bahnhof ist großes Kino.
    Gruß
    Hartmut F.

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