Olympus im Gesundheitswesen.......

.......mal anders, dies ist eine kleine Krankenhaus-Doku
wie ich es in 11 Tagen erlebt und gesehen habe.

Weihnachtszeit


Warum zeige ich so etwas, weil es Alltag ist, und es die
meisten nicht betrifft, bzw. Sie wissen es noch nicht.

Es soll, bzw, es wäre mein Wunsch an alle " Ü50 "
Mitmenschen, speziell natürlich meine Olympusfreunde
in sich zu gehen, und die Krebsvorsorge
und die Darmspiegelung zu nutzen, ich sage Euch
die Untersuchungen sind der Lacher, im Gegensatz
wenn man es verpennt hat, ja ich habe es verpennt.


Radiologie gleich Ginkgo


Man muss schon sehr masochistisch veranlagt sein,
um die Untersuchungen zu ignorieren, nur um so eine
Doku zu erstellen.


Mein Ausblick


Ich möchte auch kein Mitleid oder ähnliches, bitte
keine PN´s oder ähnliches an mich.
Wenn ich von den vielen Lesern nur einige wenige erreiche,
und anschließend eine Info bekäme,
ich habe es nach dem Bericht getan,
das wäre Klasse, denn es ist mir ein echtes
Bedürfnis so eine Thematik auch im Fotobereich
zu publizieren.


Gleich nach der OP beginnt auch eine gewisse Physiotherapie,
aufrichten im Bett, langsames gehen, und wenn es besser läuft,
kommt dieser Flur unter die Puschen, er ist 200 Schritte lang.


Um Euch, die Extremen ersten  vier Tage zu ersparen,
die waren eine wirklich harte Nummer.
Nur Rückenlage, Schmerzen waren erträglich,
natürlich Selbstmitleid, etwas depressiv, das schlimmste
für mich, der ständige Brechreiz, vermutlich von der
Narkose, den Zustand durfte ich fünf Tage genießen.


Fenstereinblicke, Nachbarn auf Zeit, Leidensgenossen



Nach dem Brechreiz kam dann die Lebensfreude
zurück und  der Auslösefinger juckte.
Kurzentschlossenen rief ich die Pressestelle des
Krankenhauses an, und zu meiner Überraschung
durfte ich Knipsen.
Herzlichen Dank an das Krankenhaus Siloah in
Hannover, die Genesung entwickelt sich bei mir
langsam aber gut.


Im Lavendelbereich, die Station auf der ich lag.


Donnerstag bin ich entlassen worden voller Euphorie,
und Nachmittags war von den Ärzten die Markerkonferenz,
der Vorschlag des Krankenhauses, ich habe im Januar
Termine zur Onkologie und Chirurgie, Port setzen
zur Chemo.
Mein Ergebnis bisher, CT und MRT keine Streuung
erkennbar, Ergebnis der Pathologie von 40 Markern
einer Negativ.

Ich kann nicht schlafen, 3:56 Uhr, der Blick auf die Stadt,
frische Luft, das Leben des Tages beginnt und spiegelt sich
mit der Hibiscusabteilung
 
 2:38 Uhr, ich wäre gern dort draußen




Nach dem Arztbericht den ich noch bekomme,
denke ich über nächste Schritte nach.



3:28 Uhr Berichte schreiben,
bevor sich der nächste Patient meldet


Das wirklich tolle an Olympus, dem Forum und den
Usertreffen, ist das kennenlernen vieler toller Menschen.
Daraus haben sich sehr schöne Fotobekanntschaften
deutschlandweit entwickelt, viele haben mich besucht,
sei es zum Frühstück oder zu einer Fototour.
Aber das im Alter noch einmal eine ganz, ganz tolle
Männerfreundschaft über Jahre wächst, richtige Freundschaft,
ich bin da sehr pingelig, der mir auch noch mit seinem Fachwissen
zur Seite steht, das ist sehr ungewöhnlich und muß mal
erwähnt werden, DANKE Hardy.

Es ist unglaublich, mir fehlen eigentlich die Worte.
Aus den Oly-Forum hat sich spontan ein Facharzt für Onkologie
und Strahlentherapie gemeldet, der mir spontan seine Hilfe
angeboten hat, bezüglich offene Fragen der Chemo und deren
Dosierung, mit welchen Medikamenten.
Ich könnte Ihn zu jeder Zeit anrufen
und er würde mich zu dieser Thematik aufklären.
Ich finde das sensationell, HERZLICHEN DANK mein Lieber.

Wenn Euch jetzt alles vergangen ist, Aufnahmen dieser Art
abzulichten, ist das Ziel erreicht.
Alle Aufnahmen OMD E-M1 mit Zuiko 2,8/12-40

In diesem Sinn, allen Oly-Usern und pen and tell freunden.
wunderbare Weihnachtstage, genießt Sie und ein gesundes Neues Jahr




Kommentare

  1. Von unserer Familie die Besten Genesungswünsche. Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr.

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  2. Hallo Frank,
    sehr schöne und bewegende Reportage. Da ich nächstes Jahr fünfzig werde, hast du auch mich dazu bewegt, gleich im Januar zur Vorsorge zu gehen. Frohe Weihnachten und viele schöne Bilder im Jahr 2016.
    P.S.:Vielleicht findet sich ja wieder im Frühjahr die Möglichkeit sich in Hannover zu treffen.
    Gruß Jussi(Finne)

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  3. Ahh der Jussi,Bitte freut mich mal wieder von Dir zu hören, Du warst wirklich ein interessanter und angenehme Gesprächspartner in Hannover
    HG Frank

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  4. Olympus im Gesundheitswesen.......
    .......Deine eine kleine Krankenhaus-Doku...

    Hallo Frank, eine sehr starke Dokumentation mit hervorragenden Photographien, ich glaube es kommt wunderbar rüber, was Du anzetteln willst,
    das lesen und anschauen der Photographien weckt Erinnerungen, ich selber bin damals nicht auf eine solche Idee gekommen.. bei mir hat nicht der Auslösefinger gejuckt..
    Alles Gute und auf baldige und häufige Wiedersehen
    Beste Grüße
    Werner

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  5. Da ich zur Risikogruppe zähle, ist es ein immer wiederholender kleiner Eingriff, der ein paar Jahre des Lebens schenken könne...

    LG Karl

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  6. Karl, Du sagst es, minimaler Aufwand zu evtl. Spätfolgen
    HG Frank

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  7. Dein Bericht hat mich sehr berührt. Bin 64J und gehe schon seit Jahren zur Früherkennung ( nicht zu verwechseln mit Vorsorge ). Ich bin sehr dafür, diese Erfahrungen und Sichtweisen in einem Fotoforum zu visualisieren. Die ganz persönlichen, aber auch die globalen.
    Meine allerbesten Wünsche aus dem frühlingshaften Südbaden.
    masicla51

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  8. Auch ich bin regelmäßig bei der Darmspiegelung, ebenfalls Risikogruppe.
    Es werden auch fast immer kleine Sachen entfernt, daher bisher wahrscheinlich nichts Großes.

    Für Olympusfreunde: Bei meinem "Darmgucker" ist das Endoskop natürlich von Olympus. Was anderes kommt mir nicht in den Darm :)

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