Stacken mit der TG3

Im Vorfeld durfte ich ein wenig  mit der TG3 arbeiten,
speziell wollte ich natürlich die Kamera, die den 
ersten Stackmodus  integriert hat, speziell
für diese Eigenschaft als Endanwender testen.

Ich habe leider keine Erfahrung mit Kompakt, bzw.
Bridgekameras, aber das was ich in der Hand halte,
gefällt mir optisch sehr gut, Sie ist klein und handlich,
ist schwerer als man vom äußeren her vermutet,
dadurch wirkt Sie sehr wertig, und Sie gibt einem
das Gefühl etwas besonderes zu haben.

Ich habe eigentlich nur im Mikroskopmodus
" Fokus überlappen" gearbeitet, in diesem Modus
wird die Bildgröße auf 8M reduziert = 3200x2400 Pixel

Ich habe einen AF, der Zoom funktioniert auch und ich
kann, sofern es das Motiv zulässt, bis einen cm an das Motiv.
In diesem Modus kann ich den Blitz oder die Ringleuchte
die es im Zubehör gibt aktivieren, diese ist bei extremen
Nahaufnahmen sehr Hilfreich, da ich bei 3cm und näher
dem Motiv reichlich Licht nehme.

Den Auslöser kann ich auf  2 Sek. oder 12 Sek.  stellen,
das hilft während des Stacks die Kamera ruhiger zu halten,
 bzw. verwackele ich nicht, ich benutzte Sie mit Stativ,
um das Maximum an Bildqualität heraus zu holen.

WB ist auf Auto,  Belichtungskorrektur kann ich von
-2 bis +2 einstellen.
Da das Stacken wohl wie ein Filter aufgebaut ist, habe
ich leider keinen Einfluss auf die ISO, die werden
automatisch ein gesteuert, ich persönlich finde das sehr schade
weil hohe ISO die Details verringern, also für die Zukunft,
ISO müssen manuell einstellbar sein.

Nach dem Auslösen werden vermutlich 10 Aufnahmen
abgelichtet, ich habe darüber keine Angaben gefunden,
das geht sehr schnell, wie beim ART-Filter dauert es
einen Moment bis die Verarbeitung abgeschlossen ist.

Was man dann sieht, ist, wenn das Motiv und das Licht
passen schon erstaunlich gut, bis sehr gut,
und ich bin in punkto Bildqualität sehr sehr pingelig.

Eines darf man absolut nicht vergessen, unser bekannter
mFT Sensor ist acht mal größer als der hier verbaute und
im Stacken arbeitet er noch in verringerter Auflösung.
was dann an Bildqualtät hinten heraus kommt. hat mich
doch im positiven überrascht.

Alle Aufnahmen ungeschnitten, also Originalgröße
um das Maximum zu zeigen habe ich Sie bearbeitet .

Wer mehr sehen möchte auf meiner HP:

http://pen3.de/Screenshoot/screenshoot.html


1/80 Sek. - F/5,6 - ISO1250


 1/13 Sek. - F/6,3 - ISO1600
 

1/40 Sek. - F/6,3 - ISO1600

1/160 Sek. - F/6,3 - ISO800

1/400 - F/6,3 - ISO640

1/250 - F/6,3 - ISO800

1/400 - F/6,3 - ISO640

1/160 - F/6,3 - ISO800 - der gleiche Tropfen wie oben

1/200 - F/6,3 - ISO800




Kommentare

  1. Hallo Frank,
    das ist schon ein Hammer, was OLYMPUS dort in die TG-3 gepackt hat, Dein Test ist da sehr aufschlußreich.
    Es gefällt mir ausserordentlich, das nun analog zum Einpark-Assistent (beim Auto) nun auch der Stack-Assy drin ist, dann können nun auch Amateure wie ich einer bin sehr feine Stack's (erste Gehversuche) sowie detailreiche Macro' machen.
    HG
    Werner

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