May contain traces of magic

"May contain traces of magic" ist der Titel eines Buches von Tom Holt. Das ist ein englischer Autor, der ziemlich abgefahrene Romane schreibt und leider seit einigen Jahren nicht mehr ins Deutsche übersetzt wird. Nu schreibt er halt nur für die englischsprachigen Leute und ich lasse mir meinen Nachschub immer von der Insel mitbringen. Sollte sich jemand dafür interessieren - Vorsicht! Das wird teilweise als Fantasy oder "Historic Fiction" angeboten. (Zum Beispiel " A song for Nero"). Das ist aber alles Satire - und zwar vom Feinsten.
Was das nun mit Kameras zu tun hat? Ganz einfach: seit ich in Amsterdam seinerzeit den ersten Probevideo im Artfilter "Line Art" gedreht habe (den ich dann wieder aus dem Netz nehmen musste, weil Videos aus Vorserienkameras nicht veröffentlicht werden durften) wollte ich damit einen Film drehen. Nun habe ich Lenale dazu überreden können, mit mir einen solchen Video zu machen - und die Inspiration dazu kam eben aus diesem Buch von Tom Holt - wo es um den Vertrieb von  magischen Gegenständen geht. Sehr nett: ein faltbarer Parkplatz zum Beispiel. Ach ja: Lenale ist das hier:

 
Das Bild habe ich nach dem Dreh noch schnell geschossen, weil die Chip von mir ein paar Fotos mit dem OM 50mm f/1,4 haben wollte. Aber sie haben es dann doch nicht genommen, weil sie schon ein Porträt hatten. Abgedruckt wird jetzt was anderes - was auch mit dem Film zu tun hat... ;-)
Ach ja: hier noch ein Foto aus einer Drehpause - es war nämlich schweinekalt:


Das ist - schon mal zur Einstimmung - der Artfilter "Line-Art", auf Deutsch: "Gemälde", den die E-M5 und die neuen PEns haben.


Das ist denn also das Video. Mit Lenale zusammen werde ich dann auch den Workshop in Zingst bestreiten: Video mit Systemkameras Da werden wir dann mehr Kameraleute sein und deshalb dann auch ein paar Dinge rasanter schneiden können. Auch weil die geplante Story deutlich kürzer sein wird - wir haben da für den Video nur 90 Sekunden.... Einen 6-Minuten-Streifen nehmen sie mir nicht für die Bilderflut am Abend.

Auf jeden Fall nochmal: vielen Dank an Lenale für die Geduld....  Hier noch ein Porträt von ihr, etwas mehr Retro....




Kommentare

  1. Das ist ja klasse gemacht, Reinhard :-) Ich bin gespalten, was das Ruckeln angeht. Ich weiß ja, dass die Berechnung des Artfilters viel Prozessorzeit kostet und anfangs fand ich es auch gar nicht so schlecht. Aber auf Dauer finde ich es doch ein wenig störend.
    Aber der filter passt ja hier wie die Faust aufs Auge, toll für die märchenhafte Stimmung!

    Oh Mann, ich wäre gerne dabei gewesen in Zingst :-(

    Lieben Gruß
    Wolfgang

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  2. Das meinte ich eben: manches geht mit dem Filter, manches eben nicht. Langsame Bewegungen: kein Problem. Schwenks: gehen gar nicht. Vorbeifahrende Autos: besser nicht. Mimik: Nö. Man muss halt den Filter sehr genau einsetzen. Kabweng-Szenen, wie sie in Comics vorkommen, sind es eher nicht. Also eher textlastige, romantische Stories.

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  3. Ich finde aber den Filter in diesem Fall wesentlich aussagekräftiger als bei einem einzelnen Foto. Das habe ich öfter mal probiert und war von der Wirkung nicht so angetan. Durch die Filsequenz bekommt er eine Bedeutung, das gefällt mir daran.

    Ich werde noch wahnsinnig von dieser Google-Anti-Robot-Sch... hier. Ich kann diese blöden Zeichen nicht lesen, oft komme ich erst beim dritten Mal weiter, zum K...
    Kann man da nichts machen?

    Lieben Gruß
    Wolfgang

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  4. Ich meine, wenn sie schon einen Cookie setzen, dass mein Kommentar veröffentlicht wurde, dann könnten sie doch auch wissen, dass ich kein Robot bin, oder?

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