Das 75-300 II - Brandneu - und wie immer: das Wetter...

Ich hab's ja schon geschrieben: Kaum bekomme ich ein Objektiv, ist das Wetter katastrophal... Seit heute vormittag liegt das 75-300, die zweite Version bei mir:

 Hier ist es an meiner E-M5. Man kann zum 75-300 sagen was man will, aber das richtige Objektiv für Schneesturm ist es definitiv nicht:


Ich hoffe, ich kann morgen ein paar brauchbare Fotos liefern, ich bin auf jeden Fall mit Kamera und Objektiv unterwegs.... Zuvor ein paar erste Eindrücke: Das Objektiv ist theoretisch leichter als sein Vorgänger, wenn man es aus der Packung nimmt, wirkt es aber massiver und wertiger. und zwar deutlich.

Dabei ist es unmerklich schlanker - was lediglich an der anderen Riffelung liegt - und ansonsten größtenteils identisch. Trotzdem ist es nicht nur massiver, sondern auch anders ausgewogen. Das alte ist irgendwie kopflastiger. Eventuell liegt es auch daran, dass das silberne 75-300 auf dem Bild schon einiges hinter sich hat - beim ultimativen Zoomtest musste es auf jeden Fall eine derbe Niederlage einstecken:

 Man nehme beide Objektive, stelle Sie auf Maximalbrennweite und lasse sie stehen. Nach wenigen Sekunden war das alte auf 120mm eingeschrumpelt, das neue bleibt wie festgenagelt auf 300mm.
Und zum Schluss doch noch ein Bild, das mir gerade eine unruhige halbe Stunde beschert hat:

75mm, Blende 4,8, ISO 200. Eine Tuja vor dem bisschen blauen Himmel, der sich kurz vor Sonnenuntergang gezeigt hat. (erste Erkenntnisse zu CAs: am langen Ende an den Rändern ein bisschen was, aber nichts Dramatisches.) Beim näheren Begutachten stellte ich lauter kleine schwarze Flecken - mehr oder weniger scharf - auf dem Bild fest. Massen davon. Also den Sensor auf Dreck überprüft - der war's nicht. Vorderlinse, Hinterlinse - alles sauber. Irgendwie wäre das eigentlich auch nicht möglich, bei 75mm und der Blende sieht man keinen Dreck auf Linse oder Sensor. Nicht bei einer E-M5. Des Rätsels Lösung: Rußpartikel. Und zwar richtig fette Rußflocken, die irgendein Saubär da in die Luft pustet. Endlich ist auch der seltsame schwarze Schnee in den letzten Tagen geklärt..... "Fein"staub ist das jedenfalls nicht. Und auf Ehre und Gewissen: zu sehen war davon mit bloßem Auge nichts......
Morgen ist auf jeden Fall ein Vergleich Alt/Neu vom Stativ dran, bisher bin ich auf jeden Fall sehr angetan: Von der Haptik her ist das neue ein deutlicher Fortschritt, der AF ist lautlos und sehr flott. Ich bin gespannt ob Olympus irgendwo Kompromisse gemacht hat, um den Preis so radikal senken zu können.



Kommentare

  1. Hallo Reinhard,
    na, das hört sich doch bisher sehr positiv an. Hoffen wir mal nicht, dass da nachher stehen bleibt "hat bei 300mm Steherqualitäten, raucht aber bei 75mm ab!" :-)
    Danke schon mal!
    Gruß, Ulf

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  2. Evtl. hat ja dieses Objektiv dann mal ein brauchbares Preis- Leistungsverhältnis.

    Das alte war maßlos überteuert, vor allem wenn man die Blende am langen Ende berücksichtigt und sich anschaut, was diverse Objektive mit ähnlicher Brennweite bei DSLRs kosten z. B. das Tamron 70-300mm USD (an einer Crop Kamera mit 24MP kann ich damit sogar näher ran)

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  3. Nich wahr oder? Du weißt schon, welchen Bildwinkel ein 75-300 an der PEN hat - und welchen Bildwinkel ein 70-300 an einer APS-C-Kamera?

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  4. Wie ich ja oben schrieb kann man mit dem 24MP Sensor einfach das Bild auf 16MP croppen, Problem gelöst.

    Vorsorglich weise ich darauf hin, dass der neue 24MP Sensor, der in der d5200 und in der kommenden d7100 verbaut wird, in allen Belangen dem der om-d überlegen, trotz 24MP. Vgl. dxomark.

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  5. So what? Hier geht's um Fotos, nicht um Kameraquartett. Und schon gleich gar nicht um Kameras mit Nikon F-Bajonett - die passen nämlich nicht an die Objektive.

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