E-P2: Modus Monochrom



Nun habe ich mich mal daran gemacht mit der E-P2 Schwarzweißfotografie Out-of-the-Cam zu betreiben. Dazu habe ich wie schon damals bei der E-300 den Weißabgleich manipulativ eingesetzt. So werden die Farben, wenn man den Weißabgleich auf Schatten stellt, nach Gelb-Orange verschoben, was dann dem entsprechenden SW-Filter gleichkommt. Ergebnis, das Blau des Himmels wird etwas dunkler und der Kontrast zu den Wolken verstärkt. Bei der E-3 kann man im Bildmodus Monochrom spezielle SW-Filter zuschalten. Es führen wie so oft viele Wege ans Ziel.

Jetzt könnte auch jemand einwenden, dass man SW besser in der Bildbearbeitung aus dem RAW oder JPG konvertiert. Mit dem Photoshop/Kanalmixer beispielsweise hat mehr Steuerungs- und Einflußmöglichkeiten, das ist korrekt. Mir persönlich macht es aber mehr Spaß vor der Aufnahme zu überlegen was ich will und wähle dann vor der Aufnahme die erforderlichen Kameraeinstellungen. Entsprecht das Ergebnis dann dem gedachten Bild freue ich mich einfach, wenn nicht folgt ein weiteres Foto mit angepassten Einstellungen. Altmodisch wie früher, als noch Filme in die Kamera eingelegt wurden.

Nachtrag: Wenn man tiefer in das Monochrom-Menü einsteigt gibt es auch noch spezielle SW-Filter mit Tipps wofür die gut sind. Für Einsteiger eine feine Sache.


Kommentare

  1. Als ich diese Bilder gesehen habe, ist mir spontan eingefallen, daß ich 1978 4 Wochen lang in den schottischen Highlands unterwegs war, und kompromisslos nur Ilfords FP4 und HP5 dabei hatte.
    Heute reut mich das. Deshalb immer zusätzlich RAW.

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